Sport

Niederlagen für Deutschland und Österreich

Handball: Europameisterschaft Männer

GDN - Der zweite Vorrunden-Spieltag bei der Europameisterschaft der Männer war für die Vertretungen aus Deutschland und Österreich nicht erfolgreich. Beide kassierten im dänischen Herning Niederlagen.
Die Vertretung aus Österreich zog gegen Spanien mit 25:30 (12:19) den Kürzeren. Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel wird es schwer, die Hauptrunde zu erreichen. Die Möglichkeit besteht am dritten Spieltag aber noch.

Der Kieler Mykola Bilyk erzielte in der Anfangsphase zwei Tore, glich zum 2:2 aus. Den letzten Gleichstand im Spiel gelange dem Lemgoer Lukas Hutecek zum 4:4. Danach zogen die Spanier zunächst auf 7:4 davon. Je länger die Begegnung andauerte, umso schwerer taten sich die Österreicher, den Ball an Spaniens Torhüter Sergey Hernandez (SC Magdeburg) vorbei ins Tor zu werfen. Bereits zur Pause war die Vorentscheidung gefallen. Der Außenseiter gab zwar nicht auf, konnte trotz einer guten Leistung von Keeper Constantin Möstl die Wende nicht erzielen.

Die Tore für Österreich warfen: Tobias Wagner (6), Mykola Bilyk (5), Lukas Hutecek (5), Sebastian Frimmel (4), Jakob Nigg (3), Markus Mahr (1), Elias Kofler (1);
Noch überraschender kam die Niederlage der deutschen Mannschaft gegen Serbien. Mit 27:30 (17:13) verlor das leicht favorisierte Team aus Deutschland.

In der ersten Halbzeit erzeugte das deutsche Team großen Druck im Angriff, vergab aber einige Chancen zu viel. Das rächte sich zunächst nicht, da die Abwehr gut stand, Torhüter David Späth überzeugte. Bereits in der ersten Halbzeit überzeugte die Leistung der ungarischen Schiedsrichter Adam Biro und Oliver Kies nicht. Das sollte sich nach der Pause fortsetzen.

Die deutsche Mannschaft verlor zunehmend den Faden, scheiterte mehrfach mit den Würfen – auch von der Sieben-Meter-Linie. Am Ende wurde ein Spiel verloren, womit in Halbzeit niemand der über 9.000 Zuschauer gerechnet hatte.

Tore für das deutsche Team erzielten: Miro Schluroff (6), Renars Uscins (6), Juri Knorr (5), Lukas Zerbe (4/2), Franz Semper (3), Julian Köster (2), Johannes Golla (1);
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